Willkommen auf der Seite der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND

Die Bundesrepublik Deutschland ist durch die verheerenden Ereignisse der Jahre 1933 bis 1945 untrennbar mit dem Staat Israel und seinen Menschen verbunden. Aus dieser Verbundenheit begründen sich unwiderruflich die besonderen Beziehungen und die verpflichtende Solidarität zur Existenz des israelischen Staates.

Deutschland und Israel befinden sich mitten in einem Generationenwechsel. Nur wenige Zeitzeugen können noch unmittelbar und authentisch das Wissen über die Vergangenheit an ihre Enkel, die schon bald das Denken und die Politik bestimmen werden, weitergeben.

Ziel der Stiftung ist es, Menschen in Deutschland zu bewegen, sich gegen das Vergessen und für das Erinnern einzusetzen. Dabei ist besonders, nicht nur für junge Menschen, hervorzuheben, dass heute nicht die Frage der Schuld, sondern die Verpflichtung zur Erinnerung und die Kenntnis der eigenen Geschichte Voraussetzungen sind, dass sich die Katastrophe nicht wiederholen kann.

Weiterhin sehen wir es als unsere Aufgabe an, die aktive Beteiligung und das Engagement für beispielhafte Initiativen, Projekte und längerfristige Aktionen, in deren Mittelpunkt die außergewöhnlichen Beziehungen zu Israel und seinen Menschen stehen, zu unterstützen. Insbesondere junge Menschen wollen wir motivieren, sich zu engagieren.

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Ein Wort zur Begrüßung

"Es ist die vornehmste Pflicht des Deutschen Volkes, im Verhältnis zum Staat Israel und zum jüdischen Volk den Geist wahrer Menschlichkeit lebendig und fruchtbar werden zu lassen." Mit diesem Satz wies der erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer bereits 2 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, am 27. 9. 1951 im Deutschen Bundestag, den Weg, dem alle nachfolgenden Regierungen folgen sollten, nämlich enge Beziehungen zu Israel aufzubauen, ja sich für Israel politisch mitverantwortlich zu fühlen. Verantwortung aus der Geschichte und moralisches Denken und Handeln bestimmten bis heute die Politik aller deutschen Regierungen, wenn es um Fragen der Existenzsicherung Israels ging. Heute leben Deutsche und Israelis in einem Generationenwechsel. Noch leben Zeitzeugen, aber längst prägen ihre Enkel das politische Denken und Geschehen.

Israel ist heute für viele ein weniger interessantes Land geworden, das keinerlei positive Emotionen oder ein Verantwortungsgefühl weckt. Für manche ist das politische Israel eine Art Dauerärgernis, da fast nur von Konflikten und Opfern berichtet wird. Aus Opfern werden nicht selten Täter gemacht. Ein sich modern gebender Zeitgeist schlägt gegen Israel. Dieser Entwicklung können und wollen wir nicht tatenlos zusehen. Deshalb haben wir die ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND gegründet.

Wir treten für eine lebendige Partnerschaft und Freundschaft mit Israel ein. Wir wollen, dass das Volk der Juden im Staat Israel in Frieden und Sicherheit leben kann. Wir wollen neue Brücken zwischen Deutschland und Israel bauen, so wie es die Gründergenerationen nach dem Zweiten Weltkrieg angedacht und gewagt haben. Zugleich erhoffen wir, dass das, was zwischen Deutschen und Israelis nach der Shoah möglich wurde, auch zwischen Juden und Arabern möglich gemacht werden kann: Dass der Geist der Humanität den Ungeist von Hass und Gewalt überwinden kann.

"Für das Erinnern in Zukunft", dafür steht die ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND. Sie will Menschen ermutigen, sich für die deutsch-israelischen Beziehungen aktiv einzusetzen. Sie will private Initiativen fördern, denen die Pflege dieser Beziehungen ein wichtiges Anliegen ist. Sie will den Mut, das Engagement und den Weitblick von Persönlichkeiten anerkennen und ehren, die für Israel eintreten. Aus der Vergangenheit lernen und Zukunft gestalten, ist Leitmotiv der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND.

Dr. h.c. Johannes Gerster
Vorsitzender des Kuratoriums der ISRAELSTIFTUNG IN DEUTSCHLAND

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